Duisburg gedenkt der Toten des Alliierten Bombenterros

 

Am Dienstag, den 15.10.2019, gedachten Aktivisten der Partei „DIE RECHTE“, sowie freie Kräfte, den Duisburger Bombentoten der Operation Hurricane die am 14.10.1944 begann.

In der Operation Hurricane, geführt von der RAF (Royal Airforce) und der USAAF (UNITED STATES ARMY AIRFORCE), wurden binnen zwei Tagen fast 9.000 Kilogramm Bomben auf Duisburg abgeworfen.

Am ersten Tag, dem 14.10.1944, warfen die Bomber 3.574 KG schwerster Bomben und 850 Tonnen Brandbomben über der Stadt ab.

Der zweite Angriff, in der Nacht vom 15.10.1944 auf den 16.10.1944, erfolgte in zwei Wellen, um die begonnene Operation fortzusetzen.

So warfen die Bomber in einem Abstand von zwei Stunden 4.040 Tonnen Sprengbomben und 500 Tonnen Brandbomben auf die Stadt.

Diese zwei Angriffswellen kosteten etwa 2.876 Menschen das Leben, wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegen mag.

Man vermutet, dass mindestens 6.000 Menschen bei den Angriffen ihr Leben verloren, wenn man die dazu zählt, die verschüttet, vermisst oder derart zugerichtet wurden, dass man sie nicht mehr identifizieren konnte.

Die Operation Hurricane, die Duisburg, Köln, Braunschweig und die Sorpetalsperre zum Ziel hatte, war die Vorübung für Luftangriffe ungeahnten Aussmasses auf deutsche Städte Anfang des Jahres 1945, wie Dresden, Leipzig und Chemnitz.

So wurden in nicht ganz 48 Stunden fast 9.000 Tonnen Bomben auf Duisburg abgeworfen.
Dies gilt als der schwerste Angriff des Krieges, gemessen an der Bombenmasse gegen eine deutsche Stadt.

Mit diesem Gedenken wurde jenen gedacht, die in diesen zwei Tagen ihr Leben gelassen haben, stellvertretend aber auch für jene, die in ganz Deutschland dem alliierten Bombenholocaust und durch Vertreibung, Raub und Vergewaltigung ihr Leben ließen.

Tot sind sie erst, wenn wir sie vergessen!

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