Auf Historischen Spuren im Hürtgenwald

Am Sonnabend, den 7.3.2020, fuhren Aktivisten unseres Kreisverbandes der Partei „DIE RECHTE“ in den historischen Hürtgenwald in der Eifel.

Der Hürtgenwald war Schauplatz einer der bedeutendsten Abwehrkämpfe der deutschen Wehrmacht an der Deutschen Westfront 1944/1945 gegen die VS-amerikanischen Invasionstruppen während des Zweiten Weltkriegs.

Die Schlacht dauerte vom 6. Oktober 1944 bis 10. Februar 1945 und ist auch bekannt unter dem Namen „Allerseelenschlacht“.

 

Truppenstärke:
VS-amerikanische Invasoren
Die Amerikaner verfügten über 120.000 Mann aus 12 Divisionen, dazu noch das als Eliteeinheit geltende 2. Ranger-Bataillon und die Schlachtflieger-Geschwadergruppe „366th Fighter Group“, die sich selbst „Hun Hunters“ (Hunnenjäger) nannte, während die deutsche Luftwaffe praktisch nicht existierte. Hinzu kam in der Anfangsphase ein als unerschöpflich geltender Munitions- und Treibstoffvorrat, während deutsche Landser jeden Schuss und die Heeresartillerie jede Granate abzählen musste.

Wehrmacht
Die Wehrmacht verfügte auf dem Papier über weniger als 80.000 Mann, tatsächlich waren es kaum 50.000. Die ausgebluteten Divisionen hatten kaum die Hälfte ihrer vorgesehenen Stärke, so verfügte die um die Hälfte geschmolzene 347. Infanterie-Division bei der Verlegung aus dem Bereich des LXXXVIII. Armee-Korps am 30. August 1944 über 8.834 Soldaten, 28 Geschütze und 12 Pak, am 30. November 1944 hatte sie nur noch eine Ist-Stärke von 809 (Tagesstärke: 796; Gefechtsstärke: 661; Kampfstärke: 405).

Nur 2.400 Mann der Division, davon 400 Mann Kampftruppen, konnten aus dem Kessel von Mons entkommen und sich in den Raum Maastricht zurückzuziehen. Am 5. September 1944 lagen die Reste der Division im Raum Sint Truiden (Belgien). Als die Division bei Aachen die deutsche Grenze überschritt, hatte sie noch eine Stärke von rund 800 Mann. Die Division wurde nach dem Rückzug aus Frankreich am 31. Dezember 1944 zwar durch die Luftwaffen-Festungs-Bataillone XII und XX verstärkt, aber bei den Kämpfen im Hürtgenwald wiederum stark geschwächt.

Im Bericht der 28. US-Division heißt es:
„Kompanien und Züge wurden ausradiert, Mörsergranaten schlugen in Sturmtrupps ein und sprengten Männer samt den Sprengladungen, die sie mit sich führten. Sobald sich etwas bewegte, schallte das Rattern von Maschinengewehren durch den Wald. […] Am späten Nachmittag wankte das Bataillon zu seiner Ausgangslinie zurück.“

Neben der wundschönen Natur konnte man, wenn man etwas abseits der Wege den Wald durchstreifte, alte Bunker und Stellungsanlagen besichtigen.

In den Unterhaltungen der Aktivisten war klar herauszuhören, dass man sich gar nicht vorstellen kann, was diese tapferen Männer in diesen Tagen durchgemacht haben,

Zum Schluss besuchte man dann noch den Ehrenfriedhof von Vossenack/Hürtgen, zündete dort ein paar Kerzen an Gräbern von unbekannten Soldaten an und hielt einige Augenblicke inne bevor man dann wieder, mit den Gedanken an den heutigen Tag, die Heimreise antrat.

 

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